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JUMP - Jugend mit Potential

  • JUMP-Teilnehmende bei einer ausgelassenen Farbpulverschlacht beim internationalen Theaterprojekt © sebus

Sie sind zwischen 15 und 24 Jahre alt und wissen noch nicht genau, wohin das Berufsleben Sie verschlägt? Nutzen Sie bei JUMP die Chance, Ihr Potential zu entfalten und neue Möglichkeiten kennenzulernen.

Ziel

Ziel ist das Erreichen von Fähigkeiten, die für eine Ausbildung oder den Eintritt in die Berufswelt notwendig sind.

Ziel ist auch ein vorbereiteter und betreuter Übergang in eine Berufsausbildung oder zu einer passenden Arbeitsstelle.

Die Zielsetzungen bei JUMP sind mit jedem/jeder Teilnehmerin individuell in einem Zielgespräch mit dem Coach und der Pädagogischen Verantwortlichen von SEBUS zu vereinbaren. Als Grundlage dienen der konkrete Nachreifungsbedarf, die vorhandenen Kompetenzen und die bisherigen Vorstellungen zum Berufs- und Ausbildungsweg. Unter Rücksichtnahme auf den gebotenen Rahmen bei JUMP werden im persönlichen Gespräch die konkreten Ziele bestimmt und wird festgehalten, welche Bereiche und Personen hierfür Ihren Beitrag leisten müssen. Nach der Analyse und Definition der konkreten Zielsetzungen werden diese schriftlich festgehalten und von allen drei GesprächspartnerInnen unterschrieben. Die Fortschritte werden in der Kursdokumentation festgehalten, durch regelmäßige Einzelcoachings überprüft und das Erreichen der persönlichen Ziele am Ende durch ein Abschlussgespräch analysiert.

JUMP orientiert sich zwar an dem Produktionsschulenkonzept, ist aber nicht als tatsächliche Produktionsschule zu sehen und auch nicht als solche gelistet.

Außerdem handelt es sich bei JUMP um keine Tagesstruktur oder Werkstätte. In den ergänzenden Projekten (z.B.: Gartenprojekt) geht es nicht um die Herstellung eines Produkts zum Vertrieb, sondern um das Ausprobieren und Erlernen neuer Fähigkeiten, aber auch um das Übernehmen und Tragen von Verantwortung. Durch die im Rahmen der Maßnahme angebotenen Arbeitserprobungen (Schnupperpraktika) wird zwar ein Beitrag zur Berufs- und Ausbildungsorientierung geleistet, eine direkte Überlassung ist jedoch nicht die eigentliche Zielsetzung von JUMP. Sollte es in manchen Fällen jedoch tatsächlich so sein, so unterstützt SEBUS die TeilnehmerInnen auch beim Übergang.

Das Absolvieren eines Hauptschulabschlusses, Lehrabschlusses oder einer Matura bzw. Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung ist bei JUMP nicht integriert, die Vorbereitung und Kompetenzsteigerung in Hinblick auf eine solche Zielsetzung ist im Rahmen der angebotenen Themen möglich.

Zielgruppe

JUMP ist ein Kurs für blinde und sehbehinderte Jugendliche. Diese Punkte müssen für eine Teilnahme zutreffen:

  • Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren
  • Bedarf, Fähigkeiten nachzuholen (kognitiv, sozial)
  • Laufende Betreuung durch das Jugendcoaching (Zuweisung)

Inhalte

  • Basisbildung: Deutsch, Mathematik, politische Bildung, Medienerziehung, ...
  • Kommunikation und soziale Fähigkeiten
  • handwerkliches, kreatives Gestalten
  • Computer, Hilfsmittel
  • Englisch
  • Projektarbeiten (Berufsbilder, Radioprojekt, internationales Theaterprojekt, Gartengestaltung und viele mehr)
  • Bewegung: Körpererfahrung und Selbstwahrnehmung, unterschiedliche Aktivitäten im Freien, Erlebnis- und Outdoorpädagogik, …
  • Schnupperpraktika: Den Jugendlichen wird ein realistischer Einblick in die Arbeitswelt geboten.
    Verschiedene Ausbildungseinrichtung können besucht werden.
  • Lerncoaching und Teilleistungstraining
  • Einzel- und/oder Gruppencoaching: Unterstützt die Jugendlichen in allen für sie wichtigen Themen. Dazu gehört auch Praktikumsbetreuung und Nachbearbeitung der Praktika, Zeit für Organisatorisches und individuelle Bedürfnisse.

 

Bei JUMP darf lernen auch Spaß machen. Gemeinsam mit den TrainerInnen und Coaches können im Rahmen von JUMP nicht nur Versäumtes oder Vergessenes wiederholt werden, sondern auch der Grundstein für den beruflichen Lebensweg gelegt werden. Verschiedene Ausbildungs- und Berufswege werden kennengelernt, ausprobiert und reflektiert. Die JUMP-TeilnehmerInnen arbeiten an Ihren persönlichen Zielsetzungen durch sehr individuelle Betreuung und das Training in Kleingruppen. Gemeinsam wird der Absprung in die Ausbildungs- oder Berufswelt vorbereitet. 

Literatur (Auswahl)

  • Bertram, Georg W. (2005): Kunst: Eine Philosophische Einführung. Ditzingen: Reclam.
  • Bossek Hubert et al. (2014): Duden. Basiswissen Schule - Mathematik 5.-10. Klasse. (5. Aufl.) Berlin: Bibliographisches Institut.
  • Dubs, Rolf (2014): Unterrichtsplanung in der Praxis - Handbuch für den Lernbereich Wirtschaft. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
  • Dürrschmidt, Peter et al. (2009): Methodensammlung für Trainerinnen und Trainer. (5. Aufl.) Bonn: managerSeminare Verlags GmbH.
  • Esser, Rolf (2007): Das große Arbeitsbuch für den Literaturunterricht: Lyrik, Epik, Dramatik. Mühlheim a. d. Ruhr: Verlag an der Ruhr.
  • Fischer Callus, Myriam, Hughes, Gareth & Meerholz-Härle, Birgit (2014): NEXT A1: Lehr- und Arbeitsbuch mit 2 Audio-CDs und Companion / Student’s Book, München: Hueber Verlag GmbH.
  • Fischer-Epe, Maren (2004): Coaching: Miteinander Ziele erreichen. Reinbek: Rowohlt.
  • Grabham, Sue (2002): Backpack Books: 1001 Facts About the Human Body. London: Dorling Kindersley Limited.
  • Hardeland, Hanna (2017): Der Klassen-Coach. Lehrst du noch oder coachst du schon? Ein Praxisbuch für die Umsetzung von (Lern-)Choaching in Klassen und Gruppen – für Sekundarstufe I und II. Baltmannsweiler: Schneider Verlag.
  • Hardeland, Hanna (2013): Lerncoaching und Lernberatung: Lernende in ihrem Lernprozess wirksam begleiten und unterstützen. Ein Buch zur (Weiter-) Entwicklung der theoretischen und praktischen (Lern-) Coachingkompetenz. Baltmannsweiler: Schneider Verlag.
  • Kaiblinger, Leopold et al. (2017): Eco-C Kompetenzbücher. (2. Aufl.) Loosdorf: IPKeurope.
  • Krautz, Jochen (Hrsg.) (2010): Kunst, Pädagogik, Verantwortung: Zu den Grundfragen der Kunstpädagogik. Oberhausen: Athena Verlag.
  • Langermann, Detlef et al. (2010): Duden. Basiswissen Schule – Deutsch 5.-10. Schulstufe. Berlin: Bibliographisches Institut.
  • Mathes, Claus (2016): Wirtschaft unterrichten: Methodik und Didaktik der Wirtschaftslehre. (9. Aufl.) Haan: Europa-Lehrmittel Nourney, Vollmer.
  • Schulz von Thun, Friedemann (1981): Miteinander Reden 1. Reinbek: Rowohlt.
  • Schulz von Thun, Friedemann (1981): Miteinander Reden 2. Reinbek: Rowohlt.
  • Schulz von Thun, Friedemann (1981): Miteinander Reden 3. Reinbek: Rowohlt.
  • Wippel, Stefan (2017): Computergrundlagen. i.A.v. SEBUS.Computer Grundlagen. Stefan Wippel i.A.v. SEBUS 2017
  • Nicolaisen, Torsten (2013): Lerncoaching-Praxis: Coaching in pädagogischen Arbeitsfeldern. Weinheim: Beltz.

Kurszeiten

Montag bis Freitag; ca. 22 Wochenstunden

Methoden

Die Kursmaßnahmen bei SEBUS zeichnen sich besonders durch die spezielle Expertise im Umgang mit sehbehinderten oder blinden Menschen aus. Trainingsmethoden beinhalten deshalb neben auditivem auch taktiles Lernmaterial. Die Trainingseinheiten orientieren sich methodisch neben der Rücksichtnahme auf die individuellen Bedürfnisse und Barrierefreiheit stark am wissenschaftlichen Leitsatz: Der Gegenstand bestimmt die Methode. Die Anwendung einzelner Methoden und die Didaktik orientieren sich an den konkreten TeilnehmerInnen und können unter anderem aus Projektarbeiten, Frontalunterricht, Gruppen- und Einzelarbeiten oder Rollenspielen bestehen.

Selbstlerneinheiten/Selbststudium

Etwaige Selbstlerneinheiten bei SEBUS zum Erfüllen von Arbeitsaufträgen werden im Stundenplan ausgewiesen und finden in den Räumlichkeiten von SEBUS und mit verbindlicher Anwesenheit statt. Darüber hinaus wird von einem variierenden, personenabhängigen und themenspezifischen Selbststudium (z.B.: Wiederholung; Vor- und Nachbereitung) ausgegangen.

Wünsche/Anregungen/Beschwerden

Ihre Anliegen sind uns wichtig. Sie können uns bei Fragen, Wünschen oder Beschwerden jederzeit kontaktieren. Teilen Sie uns Ihre Anliegen mit: persönlich bei SEBUS am Hietzinger Kai 85, 1130 Wien im dritten Stock, telefonisch unter +43 1 982 75 84 - 222, per E-Mail an office@sebus.at oder auch direkt auf der Website www.sebus.at. Wir werden uns bemühen, uns dieser ehestmöglich anzunehmen.

Anzahl der TeilnehmerInnen

3 bis 7 Personen

Kurspreis

Die Teilnahme bei JUMP wird zu 100% vom Sozialministeriumservice Wien gefördert, es entstehen deshalb keine Kurskosten. Eine Förderung seitens des AMS in Form der DLU (Deckung des Lebensunterhalts) ist Teilnahmevoraussetzung.

Anmeldung zum Beratungsgespräch

E-Mail: office@sebus.at
Telefon: +43 1 982 75 84 - 222

 

Wir freuen uns auf Sie!

Dauer

3 Monate bis zu 1 Jahr

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